ECW

In den letzten Tagen habe ich mich intensiver mit dem Bilddatenformat ecw beschäftigt. Kurz zusammengefasst ist das Enhanced Compression Wavelet (ecw) Datenformat ein Kompressionsformat speziell für Bilddaten in der Geo-Branche. Es zeichnet sich durch schnelle Komprimierungs- und Dekomprimierungsraten aus und ist kompatibel zu den gängigen GI Systemen.
Entwickelt wurde das ecw Format 1998 durch das Unternehmen ER Mapper, Weiterentwicklungen wurden durch die Unternehmen  ERDAS, Intergraph und Hexagon vollzogen. Aktuell sind die beiden Versionen ecw v2 und ECW v3, die unterschiedliche SDKs – software development kits – beinhalten.

Meine weiteren Recherchen habe ich auf einem pdf Datenblatt zusammengefasst.

Link:
Datenblatt ecw

Hurrikan Iota

Eigentlich möchten wir ja keine Wolken in unseren Bilddaten…..

Am 16.11.2020 entstanden die unten dargestellten Sentinel-2 Aufnahmen des Tro­pen­sturms Iota vor der Küste Nicaraguas. Was für den ein oder anderen eine gewisse ästhetische Schönheit aufweist, ist in Wirklichkeit natürlich brandgefährlich und lebensbedrohlich.
So berichtet die Deutsche Welle:

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US Wahl 2020

Die United States von America

Die Wahl ist gelaufen, Sieger und Verlierer stehen fest. Doch was war das für ein Drama in der letzten Woche: Hochrechnungen, Ergebnisse, Auszählungen und dieses Warten auf die neuesten Zahlen. Das Wahlsystem der USA ist ein Spezielles.
Immer dabei, Karten. Karten, nicht als Karten. Beinahe bin ich soweit, dass ich bei einem Quiz über die Lage der Bundestsaaten besser abschneiden würde als bei einem Quiz über die geografische Lage der Bundesländer. Nee, quatsch, obwohl…ach egal.
Wie bei (fast) jeder Wahl dienen Karten der Visualisierung und geografischen Zuordnung von Zahlen: wo leben die meisten Wähler von…, welche Counties sind bereits ausgezählt…, wer hat welchen Staat gewonnen… Ich habe ein paar Beispiele herausgesucht, inklusive Kängurus und Kayne West:

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Neulich, als ich die Planet Explore 2020 besuchte

(Virtuell).Die COVID-19 Pandemie hat grundsätzlich keine Vorteile. Also überhaupt keine. Für niemanden und nichts. Gesundheitliche Risiken, Lock down, Reisebeschränkungen, Kurzarbeit, das ist alles extrem übel und schlimm.Allerdings bringen die Kontakt- und Reiseeinschränkungen Sachen mit sich, von denen ich profitiere. ‚Besuche‘ von Konferenzen zum Beispiel. Besuche in Anführungsstrichen, weil ich natürlich nicht wirklich zu den Konferenzen […]

Historische Datensätze vom BKG

Das ist interessant.
Zum 30-jährigen Geburtstag der Wiedervereinigung veröffentlicht das Bundesamt für Kartografie und Geodäsie einen Vektordatensatz mit historischen Verwaltungsgrenzen der Bundesrepublik und der Deutschen Demokratischen Republik.
Der Datenbestand umfasst die Verwaltungseinheiten der hierarchischen Verwaltungsebenen, also Staat, Länder bzw. Bezirke (in der DDR), Regierungsbezirke, Kreise und Gemeinden. Es sind die zeitlichen Stände 03.10.1990, 01.10.1990 und 31.12.1989 vorhanden, der Nutzer kann also genau die Entwicklung der Verwaltungsgebietsveränderungen im Rahmen der Einheit nachvollziehen.

Der Datensatz im ESRI shp Format kann kostenfrei gedownloadet werden. (Der Link steht am Ende des Artikels).

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SkySat Konstellation komplett

Durch Zufall stieß ich letzte Woche auf die Mitteilung, dass die SkySat Konstellation durch den erfolgreichen Start der Space X Rakete nun vollständig sei. Die Space X Falcon 9 beförderte die SkySat Boxen 19, 20 und 21 in ihre Umlaufbahnen.

The world’s largest fleet of high-resolution imaging satellites just welcomed three new satellites to the family. On August 18, 2020, SpaceX’s Falcon 9 rocket launched SkySats 19, 20 and 21 on yet another successful Starlink rideshare mission. Much like SkySats 16-18, which were launched by SpaceX on June 13, 2020, SkySats 19-21 were successfully injected into a drop-off orbit of approximately 207 x 370 km, 53 degree inclination.

Quelle: https://www.planet.com/pulse/skysats-19-21-success-spacex-falcon-9/
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Esri verlängert Trainingsangebot

Wir leiden alle noch unter COVID-19. Mundnasen-Schutzpflicht, keine oder nur limitierte Kulturangebote, Arbeitseinschränkungen. Wenig überraschend. Und niemand weiß, wie lange das Alles noch so andauert. Ich vermute jedoch, bis Ende des Jahres definitiv und dann mal abwarten. Auch bei Esri haben sie gesehen, dass nach den Sommerferien nicht alles in die alte Normalität zurückfällt und netter- und unterstützenderweise ihr COVID-19 Ausbildungs- und Softwareprogramm bis Ende des Jahres verlängert.

As the COVID-19 pandemic continues to impact the economy, millions of individuals remain furloughed, working on a reduced schedule or seeking other opportunities. Many are using this time to develop their professional toolkit, whether brushing up on existing expertise or learning a completely new skillset. To support our community in this endeavor, Esri launched a complimentary membership in the Learn ArcGIS organization along with free software access for workers whose job status has been impacted by COVID-19. This access includes ArcGIS Online, over 20 apps (including ArcGIS Pro), and a library of lessons through Learn ArcGIS and the Esri Academy.

Quelle: https://www.esri.com/arcgis-blog/products/arcgis/announcements/learn-arcgis-program-for-professionals-impacted-by-covid-19/

Wer die Zeit nutzen möchte, um sich im Homeoffice weiterzubilden, findet bei Esri also gute Gelegenheiten und Angebote.

Link:
Anmeldung COVID-19 Lehrangebot Esri

Abgesehen davon möchte ich grundsätzlich die Ausbildungsplattform von Esri empfehlen. Ich hab‘ da lange nicht mehr vorbeigeschaut, zuletzt absolvierte ich vor ein paar Jahren den ein oder anderen Onlinekurs zur Vorbereitung meiner ArcGIS Schulung in Marokko. In der Zwischenzeit ist das Portfolio noch größer geworden, mitunter frei zugänglich und einfach so nutzbar. Für Anfänger, Kenner und Könner. Ein Blick lohnt sich.

Link:
Webplattform Learn ArcGIS

Maxar’s Open Data Program – Beirut

Es ist schlimm, was in Beirut passiert ist.
Um möglichst schnell Hilfe leisten zu können und um Hilfsorganisationen in Krisenfällen wie jetzt in Beirut mit Geoinformationen zu unterstützen, hat DigitalGlobe bzw. Maxar vor einigen Jahren ein open data Programm ins Leben gerufen. Unkompliziert und kostenfrei für Jedermann können über die open data Webseite höchstaufgelöste Satellitenbilddaten der Systeme WorldView und GeoEye gedownloadet werden.

Maxar’s Open Data program was created in January of 2017 to provide imagery and related data in support of humanitarian crises, with a focus on disaster response. Since then, the program has expanded to include responses to manmade disasters and epidemiological events, such as the Ebola outbreak and the COVID-19 pandemic.
This program is a tacit acknowledgement of our corporate social responsibility to support these types of crisis situations. The objectives of the Open Data Program are twofold: (1) humanitarian response efforts with timely, actionable information and (2) foster a community of practice around satellite imagery and Earth intelligence for disaster management. Through the creation of the program, Maxar can set appropriate expectations and ensure consistency of the response. Maxar’s Open Data Program is also only possible because of our incredible partners, many of whom are our ground-truth in these crises. We’re humbled to support their missions and work for a better world.

Quelle: https://dgv4-cms-production.s3.amazonaws.com/uploads/document/file/165/DigitalGlobe_Disaster_Response_Open_Data_Activation_Protocol.pdf
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COVID-19 Dashboard

Das Virus ist noch da.

Die NASA (National Aeronautics and Space Administration), ESA (European Space Agency), und JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) haben gemeinsam ein Dashboard erstellt, das weit über die Darstellung von COVID-19 Fallzahlen hinausgeht. In diesem Dashboard wird vielmehr versucht, die Auswirkungen der Pandemie darzustellen. Wie haben sich die Umwelt (z. B. Luft-und Wasserqualitäten) und andere Komponenten wie wirtschaftliche Aktivitäten während der lock-downs verändert, kann als grundsätzliche Fragestellung über dieses Dashboard gestellt werden. Als Datengrundlage dienten den Wissenschaftlern unterschiedlichste Geodaten.
Ein gutes Projekt, wie ich finde. Ich denke, dass wir für unsere Zukunft wichtige Informationen (was bewirkt ein Monat weniger Flugverkehr?) aus den Daten ziehen können.

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