Starlink SpaceX

Eine unheimliche Begegnung der dritten Art? Äh, nein, das Video zeigt „nur“ die ersten STARLINK Satelliten, die dort, wie an einer Perlenschnur aufgereiht, über uns hinwegkreisen. Nix E.T. und Aliens.STARLINK ist ein Projekt von SpaceX, das uns mit besserem Internet versorgen soll. Also nicht inhaltlich, rein tempomässig versteht sich. Die ersten Satelliten wurden im letzten […]

ESRI Dashboard

Corona Dashboards

Die Firma ESRI ist das Google der GIS Branche. An ihrer Software, Daten und Visualisierungen führt oft kein Weg vorbei. Egal ob Corona Pandemie, Buschfeuer oder Eisschmelze, die Leute von ESRI haben sehr schnell Datenvisualisierungen und Berichte zu sogenannten Dashboards zusammengestellt, die einem – auch als Laien – eine gute Informationsgrundlage bieten.
So auch jetzt. Die Fakten und Daten der Johns Hopkins University (JHU) visualisiert ESRI in einem globalen Coronavirus COVID-19 Dashboard, in das darüber hinaus weitere Datenquelle Eingang finden.

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GIS is it Facebook Feed

My Corona

Wenn ich von meinem Wohnzimmer aus in den angrenzenden Park blicke, sehe ich dort nur sehr wenige Menschen. Ab und an jemand, der seinen Hund Gassi führt, von Zeit zu Zeit Mitarbeiter des ein paar Meter die Straße runter gelegenen Seniorenparks.
Es ist ruhig draußen, die Menschen scheinen mittlerweile kapiert zu haben, dass es derzeit besser ist, die Füße still zu halten. Auch ich halte die Füße still; seit Anfang der Woche ist Arbeiten unter Bereitschaft und im Home Office angesagt. Das ist für mich ungewohnt und fühlt sich merkwürdig an. Aber es ist notwendig. Sehr notwendig! Flatten the curve, für alle muss das jetzt höchste Priorität haben.

Auf meinem Schreibtisch liegen ein paar Aufgaben, die zu erledigen sind. Darunter auch Ideen für weitere Blogbeiträge. Bis ich dazu komme, hier etwas ausführlicher zu berichten, möchte ich den Facebook Feed von GIS is it empfehlen. Dort gibt es derzeit mehr Neuigkeiten, Links und Verweise als hier im Blog.

Link:  GIS is it bei Facebook

Neulich, als ich auf der Feierstunde zur Zeugnisübergabe der Azubis war

Düsseldorf. Plenarsaal der Bezirksregierung. Die Auszubildenden haben es geschafft. Phi mal Daumen 30 junge Menschen erhalten ihre Abschlussurkunden und dürfen sich nun Vermessungstechniker oder Geomatiker nennen. Ich sitze in einer der letzten Reihen, beobachte das Händeschütteln, höre die Dankes- und Grußreden und versuche mich zu erinnern, wie es 1994 war.
Am 20.01.1994 bekam ich mein Prüfungszeugnis in Münster überreicht. Und ehrlich gesagt, ich habe keine Erinnerungen mehr an die Zeremonie. Vielleicht gab es auch keine große Feierlichkeit. Ach, ich weiß es nicht mehr.

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Sachgeschichte: Satellitenbau

Da das Einbetten aus der ARD Mediathek aus irgendwelchen Gründen nicht klappt, hier vorweg der Link: Die Sendung mit der Maus vom 12.01.2020

Jeder von uns kennt die Lach- und Sachgeschichten mit der Maus. In dieser Folge erklärt uns die Maus wie Satelliten funktionieren und die Bilder zur Erde kommen. Toulouse und Friedrichshafen sind die Drehorte. Es geht also um die ESA und die Sentinel Satelliten.

Die Weltraumkamera dafür wird in einem super-sauberen „Reinraum“ in Frankreich gebaut. Hier darf kein Staubkorn rein! Das gilt auch bei der Satelliten-Montage am Bodensee: Er muss die perfekte Umgebung für die Kamera bieten – mit eigener Heizung und Hitzeschutz, einem GPS-System, mit Solar-Paneelen für die Stromversorgung; auch hochempfindliche Sternenkameras und ein eigenes Antriebssystem sind an Bord. Bevor der Satellit ins All starten kann, muss er noch fest durchgerüttelt werden – so wird der Start simuliert. Funktioniert nach dem Rütteltest noch jedes einzelne Bauteil, wie es soll? Dann kann die Weltraumreise losgehen… Das Maus-Team (Regie: Jan Marschner) hat für die extralange Sachgeschichte in Toulouse (Frankreich), Friedrichshafen und Darmstadt (Deutschland) sowie in Noordwijk (Niederlande) gedreht.

Jetzt weiß ich auch, warum die Kamera eine Heizung braucht.

Link:
WDR Seite
WDR Maus

Data mining und die Deutsche Bahn

Seit Anfang 2019 hat David jeden einzelnen Halt jeder einzelnen Zugfahrt auf jedem einzelnen Fernbahnhof in ganz Deutschland systematisch gespeichert. Inklusive Verspätungen und allem drum und dran. Und die werden wir in einem bunten Vortrag erforschen und endlich mal wieder ein bisschen Spaß mit Daten haben. (aus der Einleitung zum Vortrag) Wer in Köln in […]

Auch das ist GIS: Alle Wege führen nach Rom, oder?!

„Alle Wege führen nach Rom“, dieses Sprichwort kennt sicherlich jeder. Wie und woher es stammt, kann im Internet nachgelesen werden, beispielsweise hier. Auf den Ursprung dieser Redewendung möchte ich auch nicht weiter eingehen, auf die grafische Visualisierung schon. Denn die ist viel spannender. Über einen Link bin ich auf die Seite von moovellab.com gestoßen, einem Projekt junger Stuttgarter Designer, die versucht haben, diese Redewendung ansprechend zu visualisieren.
Auf der Grundlage von Open Street Map Daten haben sie knapp 500000 Startpunkte definiert und von diesen die schnellste Route nach Rom berechnet. Je häufiger bei der Analyse die gleiche Straße detektiert wurde wird, desto dicker erscheint sie in der Grafik.Weiterlesen »

20 Jahre IKONOS

Als ich die ersten hochaufgelösten Bilder des IKONOS Satellitensystems sah, kam mir spontan der Film Staatsfeind Nr. 1 mit Denzil Washington in den Sinn. Es gibt da so eine Sequenz, in der die Flucht Washingtons mit einem Spionagesatelliten verfolgt wird und auf dessen Aufnahmen man sehr deutlich Gebäudeumringe und Fahrzeuge erkennt. Das war Ende der 1990er Jahre.

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GDEM – Version 3

Es ist heutzutage ziemlich einfach, Satellitenbilddaten von jedem Ort der Erdoberfläche über das Internet zu bekommen. Open data gibt es – nahezu – wie Sand am Meer, siehe meine Linkliste, und damit sind schnell visuelle Übersichten von, ich sag mal, der Wüste Gobi zusammenstellen.
Soweit, so gut. Möchte man seine Satellitenbilder auf der Erdoberfläche verorten und richtig darstellen, braucht es noch weitere Datensätze. Eine Referenzgrundlage wie scannte Karten zum Beispiel, oder Passpunkte, um die Bilddaten zu georeferenzieren, und einen Höhendatensatz, um die Bilddaten zu orthokorrigieren. Letzteres ist notwendig, um Verzerrungen aus den Bilddaten herauszurechnen.
Nun kann man Orthobilder direkt out-of-the-box vom Anbieter verwenden, manchmal ist es aber notwendig, den Prozess der Orthokorrektur selbst vorzunehmen. Vor Jahren benötigte man dazu noch Spezialsoftware wie ERDAS Imagine oder die Intergraph Image Station oder OrthoPro von PCI, heute liefert jedes GIS ein solches Werkzeug direkt mit.
Doch woher nehme ich Höhendaten?

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Cat content

Machine learning ist ja der neue heisse Tec-Math-Science Scheiss. Auch ich habe schon einige Vorträge zu diesem Thema hören dürfen; manche habe ich verstanden, manche nicht.Einfach gesagt geht es bei machine learning darum, … ach, wofür habe ich das Video von Ben Hamm verlinkt. Sieh‘ selbst, erklärt wird machine learning hier anhand des Praxisbeispiels Katzenklappe.